Corona-Neuinfektionen rückläufig

Inzidenz unter 100: Der Norden deutschlandweit mit den niedrigsten Werten

Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis mit einem Tupfer einen Abstrich bei einer Frau für einen Coronatest. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv
© deutsche presse agentur

20. Januar 2021 - 18:01 Uhr

Corona-Neuinfektionen in Norddeutschland rückläufig

Aktuell hat die Bund-Länder-Konferenz neue, härtere Corona-Maßnahmen beschlossen. Die Inzidenz-Werte für Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bringen dagegen erfreulichere Nachrichten: Die Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank in allen vier norddeutschen Bundesländern unter 100.

Hamburg und Bremen mit niedrigster Inzidenz

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist im Wochenvergleich weiter rückläufig: Der Inzidenzwert sank erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 100. Am Mittwoch wurden 285 neue Fälle gemeldet. Das sind 111 weniger als vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Mittwoch für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 86 an. Das war der zweitniedrigste Wert unter den Bundesländern. Einen noch niedrigeren Wert hat nur Bremen mit einer Inzidenz von 79.

Schleswig-Holstein und Niedersachsen dicht dahinter

Für Schleswig-Holstein meldet das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 89. Damit liegt das nördlichste Bundesland im Deutschlandweiten Vergleich auf Platz 3. Auf Platz 4 folgt Niedersachsen mit einer Inzidenz von 90.Alle anderen deutschen Bundesländer liegen in der Inzidenz noch über 100.

Quelle: DPA / RTL.de