Inzidenz in Thüringen kurz vor 1000er Marke

Eine Pflegekraft sortiert Testergebnisse von Corona-Schnelltests. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/Symbolbild
Eine Pflegekraft sortiert Testergebnisse von Corona-Schnelltests. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/Symbolbild
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02. Dezember 2021 - 11:21 Uhr

Erfurt (dpa/th) - Auch eine Woche nach dem Inkrafttreten strengerer Corona-Regeln in Thüringen, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat weiter an. Beim Robert Koch-Institut wurden mit Stand vom Donnerstag für Thüringen 993,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche gemeldet. Am Mittwoch lag der Wert bei 962,5. Thüringen hat damit bundesweit die zweithöchste Inzidenz und nähert sich Negativ-Spitzenreiter Sachsen, das eine Inzidenz von 1180,1 auswies, weiter an. Besonders stark betroffen sind die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und der Saale-Orla-Kreis, die beide jeweils eine Inzidenz von mehr als 1500 haben.

In Thüringen waren vergangene Woche neue Corona-Maßnahmen in Kraft getreten, die helfen sollten, die vierte Corona-Pandemie-Welle im Freistaat einzudämmen. Dazu gehört eine 2G-Regelung im Einzelhandel, Schließungen von Bars, Clubs und Diskotheken, 2G-plus-Regeln in einigen Bereichen sowie eine Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen für Menschen, die weder gegen Corona geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind.

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Quelle: DPA