Inzidenz in Sachsen-Anhalt überspringt 700er-Marke deutlich

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
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27. November 2021 - 9:39 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen wieder einen großen Sprung gemacht - dieses Mal über die Marke von 700. Am Samstag lag der Wert bei 716,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach 686,8 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Samstag voriger Woche hatte die Inzidenz noch bei 468,9 gelegen.

Sachsen-Anhalt zählt nun zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Nur Sachsen mit 1201,1 und Thüringen mit 852,8 lagen am Samstag laut RKI darüber. Bundesweit gab das RKI einen Wert von 444,3 an.

Binnen eines Tages wurden den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt 3017 neue Corona-Fälle gemeldet. 15 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, seit Beginn der Pandemie sind es landesweit 3777 gewesen.

Das Infektionsgeschehen ist in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich. Zwei Landkreise haben weiterhin eine Inzidenz von mehr als 1000 Infektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage: der Landkreis Harz mit 1118,6 und der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 1067,4. Darauf folgen der Burgenlandkreis mit 982 und der Saalekreis mit 918,6. Die geringsten Inzidenzen haben der Landkreis Börde mit 201,7 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 385,5.

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Quelle: DPA