Interview mit Hans Sarpei: So wurde ich zur Kult-Figur

01. Februar 2013 - 10:07 Uhr

Chuck-Norris-Sprüche waren gestern, Hans Sarpei ist die neue Kultfigur im Internet. In den Weiten des World Wide Webs sind innerhalb weniger Monate hunderte Seiten ins Leben gerufen worden, die den Ex-Schalker mit Kultsprüchen abfeiern: "Hans Sarpei bringt Zwiebeln zum Weinen." "Hans Sarpei isst sein Knoppers schon um 9." "Legenden leben ewig, Hans Sarpei lebt länger." Der Hype um den Fan-Liebling scheint gar kein Ende mehr zu nehmen.

Warum das so ist, weiß Hans Sarpei selbst nicht so wirklich, sagt er im sport.de-Interview. Angefangen habe alles mit ein paar Späßen zwischen den Kollegen. Nachdem Schalke mit den zuvor vom damaligen Trainer Felix Magath in die zweite Mannschaften abgeschobenen Alexander Baumjohann und Hans Sarpei sensationell 5:2 bei Inter Mailand gewonnen hatte, meldete sich der Kicker aus Ghana zu Wort: "Für Amateure gar nicht so schlecht", twitterte Sarpei – und löste damit eine Welle der Begeisterung aus.

"Hans Sarpei – das L steht für Gefahr"

Blickt er heute auf seine Zeit auf Schalke zurück, sind es besonders die Späße mit den Kollegen, die Hans Sarpei vermisst – doch seinen Humor hat der Fußballer aus Ghana nicht verloren. In einem Buch hat er die besten der im Netz kursierenden Sprüche zusammengefasst. Der Titel verrät schon, dass man die Zeilen nicht unbedingt ernst nehmen sollte: "Hans Sarpei – das L steht für Gefahr".