Weltfrauentag 2019: So arbeitet sie als Kriegsreporterin

Interview mit Antonia Rados: Mit Schokolade und guten Schuhen in den Krieg

8. März 2019 - 8:33 Uhr

Kriegsreporterinnen sind immer noch die Ausnahme

Viele Tragödien hat sie im Laufe der Jahre hautnah miterlebt - schließlich ist Antonia Rados seit fast 40 Jahren als Kriegsreporterin im Einsatz. Ein harter Job - gerade als Frau wird man vor viele Herausforderungen gestellt. Warum es aber auch manchmal von Vorteil sein kann, in Kriegsgebieten eine Frau zu sein und warum sie auf Einsätzen immer eine Tafel Schokolade dabei hat, erzählt Antonia Rados im Video.

Gute Schuhe sind das A und O

Ihr erster Einsatz war 1980. Bürgerkrieg im Libanon, Beirut. Die Chef-Korrespondentin von RTL und n-tv Antonia Rados sollte ein Interview mit PLO-Chef Jassir Arafat machen. "Ich tauchte da auf, ohne irgendeine Ahnung. Falsch vorbereitet, falsch gekleidet. Hochhackige Schuhe, hellblaues Leinenkostüm." Aber das Interview mit Arafat klappte trotzdem.

Mittlerweile weiß sie: Gute Schuhe sind auf einem Einsatz das Allerwichtigste. "Die braucht man natürlich zum Gehen - aber auch zum Weglaufen", sagt sie. Und auch wenn Antonia Rados lieber hin- als wegschaut - manchmal muss man sich seine Angst eingestehen.