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Insektenvernichter: So werden Sie die Insektenplage los!

Effektive Methoden gegen Fruchtfliegen & Co.

Insektenvernichter: So werden Sie die Insektenplage los!

Frau versucht Insekt mit Spray zu erledigen.
Insekten mit einem Spray loswerden? Wir zeigen effektivere Alternativen – darunter der Insektenvernichter.
iStockphoto

Sie klingen brutal – und so ganz unbedenklich sind sie auch nicht: Insektenvernichter machen ihrem Namen alle Ehre. Sie bekämpfen effektiv Wespen, Mücken, Fruchtfliegen und andere Plagegeister, die im Sommer um uns herumkreisen. Ob die Gerätschaften wirklich das halten, was sie versprechen und welche Alternativen es gegen die nervigen Insekten im Sommer gibt, erfahren Sie hier.

Insekten im Sommer: Der Albtraum beginnt...

Es gibt kaum etwas Schlimmeres als die nächtliche Jagd nach dieser einen Mücke im Zimmer. Sie schlich sich ein, als das Licht im Raum kurz brannte – et voilà, surrt nun nervig umher. Gerade im Sommer und frühen Herbst sind Wespen, Fruchtfliegen und Co. ein Ärgernis. Der Fliegenschwarm, der sich an dem Obst zu schaffen macht, die Wespe, die das Grillfleisch massakriert. Die Frustration ist oft groß.

Helfen soll hierbei ein sogenannter Insektenvernichter. Der Name ist Programm. Das Gerät ist jedoch auch nicht ganz harmlos. Wir stellen Ihnen das Gadget vor, zeigen aber auch, wie Sie sonst noch gegen Insekten vorgehen können.

Elektrischer Insektenvernichter: So funktioniert die Todesfalle

Im Kern eines Insektenvernichters * befindet sich eine Leuchte, die ultraviolettes Licht ausstrahlt. Dieses Licht soll dem UV-Licht der Sonne ähneln, das für Insekten wie Wespen besonders verlockend ist. Nur Mücken hält es fern, da sie nach Menschengeruch lechzen. Vor dem UV-Licht einer solchen Lampe erstreckt sich ein Drahtgewebe mit engen Maschen. Dadurch fließt Strom.

Passiert ein Insekt den Draht auf dem Weg zum Licht, wird es von dem starken Stromschlag getötet. Das Insekt fällt anschließend in eine Auffangschale, die vom Benutzer ab und an geleert werden muss.

Im Angebot: 3-1-Insektenvernichter für 28,72 Euro statt 37,34 Euro bei ManoMano. Das Gerät soll laut Hersteller sogar Mücken anlocken können.

Hier dürfen Insektenvernichter nicht platziert werden

Ganz wichtig! Elektrische Insektenvernichter dürfen nicht außerhalb geschlossener Räume platziert werden. Warum nicht? Es bestünde die Gefahr, dass die Vernichter zu viele Insekten auf einmal eliminieren. Das Problem: Damit wären auch geschützte Tierarten darunter, die nicht getötet werden dürfen.

Ähnliches Prinzip: Die elektrische Fliegenklatsche

Rein optisch sind elektrische Fliegenklatschen fast mit einem Tennisschläger zu verwechseln: Der Fliegenfänger aber funktioniert ähnlich wie der Vernichter. Sobald ein Insekt das Gitter des Gadgets berührt, stirbt es an einem Stromschlag. Der Strom gelangt durch eine Batterie oder einen Akku in den "Tennisschläger".

Klarer Vorteil: Die Fliegenklatsche * darf sogar im Freien verwendet werden. Die Stromspannung erfolgt durch das Drücken eines Knopfes. Dank einer Schutzschicht über dem Hochspannungsgitter ist der Schläger für Menschen nicht gefährlich. Insekten können aber durchaus in das Gitter gelangen und schnell eine Kehrtwende machen.

Auffallend: Preislich nehmen sich die mobilen Insektenvernichter nicht viel, verglichen mit den stationären Modellen. Vergessen sollte man aber nicht, dass man mit einer Klatsche aktiv auf Insektenjagd gehen muss. Wer zielsicher ist, verzeichnet schnelle Erfolge. Alle anderen betätigen sich zwar sportlich, aber summen tut es weiterhin.

Alternativen zu elektrischen Methoden

  • Klebefallen: Klebefallen, die von der Deckenleuchte hängen, locken Fliegen mithilfe eines Duftstoffes an. Berühren die Fliegen den Klebestreifen, bleiben sie daran haften. Appetitlicher sind allerdings Produkte, die den Hungertod der Fliegen durch ein Gehäuse verdecken. Ansonsten sehen Klebefallen unschön aus. Ein weiteres Problem: Die Fliegenfalle funktioniert nur für Fliegen jeglicher Art.
  • Insektensprays: Mit Insektensprays * wird Ungeziefern mit Gift der Garaus gemacht. Die Insekten müssen aber direkt getroffen werden, um zu sterben. Außerdem sollten Sie selbst Abstand von dem Gift nehmen und nach der Anwendung immer gut lüften. Im Freien sind die Gefahren geringer.
  • Fliegengitter: Weniger brutal ist ein Schutzgitter, das an Fenstern oder Türen befestigt wird. Durch das feinmaschige Gitter kommen Fliegen erst gar nicht in die Innenräume.
  • Cremes gegen Insekten: Produkte wie Autan *, die auf die Haut geschmiert werden, setzen auf Duftstoffe, die Mücken fernhalten sollen. Damit der Schutz gewährleistet ist, müssen Sie die Produkte von Kopf bis Fuß anwenden und regelmäßig erneuern.
  • Mückenstecker: Gewaltfrei sind auch Duftspender, die in die Steckdose gesteckt werden. Der Diffusor * versprüht Duftnoten und Substanzen, die Mücken fernhalten sollen. Ein Mückenstecker neben dem Bett kann schon genügen, um mückenfrei durch die Nacht zu kommen.

Insektenvernichter sind die effektivste Variante gegen die Plagegeister

Es gibt etliche Möglichkeiten, sich Insekten vom Leib zu halten. Gerade im Sommer sind Wespen auf dem Balkon oder Mücken in Wohnräumen lästig. Konsequent kommen fast nur Insektenvernichter gegen sie an. Andere Mittel halten Mücken und Co. lediglich kurzzeitig fern. Hier ist aber jedem selbst überlassen, welche Option in Frage kommt. Nicht jeder kann sich mit einem Vernichter anfreunden. Cremes, Mückenstecker und andere Gadgets bieten dafür auch einen großen, aber keinen hundertprozentigen Schutz.

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