Insektenstiche zuordnen

Was hat mich denn da gestochen?

22. Juni 2021 - 9:14 Uhr

Biene, Mücke, Zecke oder doch der Floh?

Mücken, Wespen, Zecken – genau wie wir mögen sie es sommerlich warm. Biergärten, Wiesen und Wälder müssen wir uns also vor allem im Sommer mit den ungeliebten Insekten teilen. Blöd nur, dass die kleinen Tierchen gerne auch mal stechen oder beißen – und das geht manchmal schneller, als man gucken kann. Hat man dann nicht mal gesehen, welches Insekt der Übeltäter war, wird's auch schwierig mit der Behandlung. Denn die Stiche gleichen sich mitunter wie ein Ei dem anderen – die Behandlung sollte aber je nach Tier ganz anders sein. Welcher Stich wie aussieht und was wirklich richtig gut hilft, zeigen wir im Video.

Kriebelmücken-Bisse können richtig schmerzhaft sein

Stich einer Kriebelmücke
Der Stich einer Kriebelmücke
© Prof. Heinz Mehlhorn, Uni Düsseldorf

Der Stich einer Kriebelmücke fällt vergleichsweise klein aus. Er sieht aus wie ein sehr kleines Muttermal. Allerdings kann der Stich auch einen enormen Juckreiz und Schwellungen auslösen. Warum Ärzte sogar vor den Gefahren durch Stiche von Kriebelmücken warnen, erfahren Sie hier. 

Mückenstiche schwellen nicht bei jedem an

Mückenstiche sind kleine, runde und rote Punkte. Sie können anschwellen und jucken, das ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wurde die Mücke beispielsweise während des Blutsaugens unterbrochen, kann sich der Stich auch als ein kleiner, roter Punkt zeigen.

Lese-Tipp: Wie gefährlich ist ein Wespenstich wirklich?

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So schützen Sie sich vor Mückenstichen

Viele Mückenarten sind nachtaktiv und fühlen sich besonders in feuchtwarmem Klima wohl. Vor allem in der Dämmerung und am Abend sollten Sie nicht bedeckte Hautstellen mit Insektenschutzmitteln einsprühen. Am effektivsten sind Mittel, die DEET* 🛒 oder Icaridin* 🛒 enthalten. Gegen akuten Juckreiz helfen elektronische Stichheiler wie der bite away* oder Fenistil-Gel*.

Flohbisse jucken so richtig

Ein roter Punkt inmitten einer geröteten, kreisförmigen Hautstelle deutet auf einen Flohbiss hin. Außerdem ist ein sehr starker Juckreiz typisch für Flohbisse. Am häufigsten beißen Flöhe an den Beinen oder Knöcheln – Flohbisse sind nicht zu übersehen.

Zeckenbisse sind besonders gefährlich, weil sie kaum zu erkennen sind

Wer von einer Zecke gebissen wurde, muss diese in der Regel erst einmal entfernen. Auf einen Zeckenbiss weist eine randbetonte Rötung der Haut hin, die sich nach etwa 3-5 Tagen um wenige Millimeter pro Tag ausbreiten kann.

Zecken zum Beispiel lauern häufig im Gras. Wer vor allem in Süddeutschland in T-Shirt und kurzen Hosen wandern oder spazieren geht, sollte seine Arme und Beine deshalb regelmäßig kontrollieren. Zecken können nämlich die gefährliche Krankheit Borreliose übertragen. Deshalb ist es wichtig, Zecken so schnell wie möglich zu entfernen.

Voraussetzung dafür ist, dass Sie eine Zecke auch als solche erkennen. Vor allem Urlauber, in deren Heimatregion Zecken nicht verbreitet sind, haben dabei häufiger Schwierigkeiten. Suchen Sie bei Unsicherheiten einen Arzt auf.

Grasmilben beißen uns in die Füße

Biss einer Grasmilbe.
Der Biss einer Grasmilbe kann sich bläulich färben.
© Prof. Heinz Mehlhorn, Uni Düsseldorf

Der Biss einer Grasmilbe äußert sich als größerer, rötlicher oder auch bläulicher Fleck. Die Bisse können Quaddeln hervorrufen und mit wochenlang anhaltendem Juckreiz einhergehen. Grasmilben legen ihre Eier im Gras ab. Die Milbenlarven schlüpfen im Sommer, und beißen Menschen und Tiere dann am häufigsten in die Füße.

Das hilft gegen den Juckreiz von Insektenstichen

Gel der Aloe vera Pflanze hilft gegen den Juckreiz von Insektenstichen.
Gel der Aloe vera Pflanze hilft gegen den Juckreiz.

Gegen den nervigen Juckreiz und die Schwellung hilft kühlendes Gel, beispielsweise von der Aloe vera Pflanze. Welche Hausmittel bei Stichen auch helfen, erfahren sie hier.

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