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Innenraumverbot für Gladbach-Motzki Max Eberl

Sportdirektor muss gegen Bayern auf die Tribüne

Innenraumverbot für Gladbach-Motzki Max Eberl

 Borussia Moenchengladbach - Union Berlin, 31.05.2020 Manager Max Eberl Borussia Moenchengladbach mit Mundschutz 31.05.2020, Fussball, 1. Bundesliga, Saison 2019/20, 29. Spieltag, Borussia Moenchengladbach - Union Berlin, Foto: MORITZ MUELLER/POOL Nu
Borussia Moenchengladbach - Union Berlin, 31.05.2020 Manager Max Eberl (Borussia Moenchengladbach) mit Mundschutz 31.05
TEAM2sportphoto, Moritz Mueller, Moritz Mueller/Pool

Eberl stimmt Urteil zu

Die historische Rote Karte von Max Eberl hat Folgen: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes brummte dem Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach wegen unsportlichen Verhaltens ein Innenraumverbot für ein Spiel auf – und das ausgerechnet im Klassiker am Samstag bei Tabellenführer Bayern München. Der 46-Jährige stimmte dem Urteil zu.

„Gelb-Rote Karte nach wie vor unberechtigt“

Eberl hatte bei der 0:1-Niederlage der Borussia beim SC Freiburg als erster Funktionär in der Bundesligageschichte die Rote Karte gesehen, nachdem er sich lautstark über den Platzverweis für Borussia-Stürmer Alassane Plea beschwert und dabei den Vierten Offiziellen Timo Gerach verbal attackiert hatte.

„Auch mit etwas Abstand ist die Gelb-Rote Karte gegen Plea für mich nach wie vor unberechtigt. Es war weder ein schlimmes noch ein taktisches Foul“, wird Eberl auf der Gladbacher Vereinshomepage zitiert: „Ich habe mich am Freitagabend darüber aufgeregt und dies auch kundgetan. Daher war der Platzverweis gegen meine Person deutlich berechtigter.“