Inklusion-Plan: Barrierefreie Reiseziele und mehr Sport

Der barrierefreie Baumwipfelpfad im Nationalpark Harz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa
Der barrierefreie Baumwipfelpfad im Nationalpark Harz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa
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23. August 2021 - 14:52 Uhr

Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens hat den dritten Aktionsplan Inklusion des Landes vorgestellt. Menschen mit Behinderungen hätten dabei auf vielfältige Weise mitgewirkt, sagte Behrens am Montag bei einer Online-Podiumsdiskussion "Freizeit inklusiv(e)". Ideen von Menschen mit und ohne Behinderungen seien in einer digitalen Ideenbox gesammelt worden, erklärte die SPD-Politikerin zu dem Programm für 2021/2022.

Ein Schwerpunkt wurde auf die Bereiche Freizeit und Sport sowie Kultur und Tourismus gelegt. Tourismusorte in Niedersachsen sollen zu barrierefreien Reisezielen weiterentwickelt werden, indem mindestens ein Ort bis 2023 zu einem barrierefreien Ort zertifiziert wird. In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und den touristischen Reiseregionen sollen bis 2022 weitere Teilstrecken von Rad- und Wanderwegen barrierefrei ausgebaut und über das bundesweite Kennzeichnungssystem "Reisen für Alle" gekennzeichnet werden.

"Ich begrüße es sehr, dass auch bei der Erstellung des dritten Aktionsplans Inklusion Menschen mit Behinderungen von Anfang an beteiligt waren", sagte Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. Nur so könne es gelingen, gemeinsam mit den verschiedenen Ministerien Maßnahmen zu erarbeiten, die die Inklusion vor Ort noch weiter voranbringen.

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Quelle: DPA

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