Industrievertreter fordern allgemeine Impfpflicht

Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild
Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild
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30. November 2021 - 14:30 Uhr

Schwerin (dpa/mv) - Der Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordmetall und der Allgemeine Verband der Wirtschaft Norddeutschlands (AGV Nord) fordern eine allgemeine Impfpflicht und warnen vor einer wieder steigenden Kurzarbeit. "Jetzt muss auch die Politik liefern und eine allgemeine Impfpflicht einführen. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht reicht in dieser Situation nicht aus", sagte Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer von Nordmetall und AGV Nord. Bisher könne man kein hinreichendes strategisches Handeln in Politik und Verwaltung bei der Pandemie-Bekämpfung erkennen.

Aus Sicht der Arbeitgeberverbände sollte der ständige Wechsel zwischen Lockdown und Öffnungen beendet werden. Um voranzukommen, brauche es den Mut der Regierenden zu umfassenden, möglichst schnellen Lösungen. "Viel zu viel wertvolle Zeit ist bereits verstrichen", kritisierte Fickinger. Ziel der Forderung nach einer Impfpflicht sei es, die Belegschaften bestmöglich zu schützen und um Aufwand und Belastungen für Betriebe und Beschäftigte so gering wie möglich zu halten.

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Quelle: DPA