Industrie- und Handelskammern fordern Handlungssicherheit

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Britta Pedersen/dpa/Archivbild
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Britta Pedersen/dpa/Archivbild
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14. Oktober 2021 - 16:53 Uhr

Schwerin (dpa/mv) - Die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Mecklenburg-Vorpommern wünschen sich einen schnellen Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Linken. "Die Unternehmen im Land brauchen dringend Handlungssicherheit. Zudem besteht aus Sicht der Wirtschaft die berechtigte Sorge, Unternehmen zusätzlich zu belasten, was wirtschaftlich so nicht zu vertreten ist", hieß es von Matthias Belke, dem geschäftsführender Präsident der IHKs in MV, am Donnerstag. Die Industrievertreter mahnten neben einem Bürokratieabbau einen "verantwortungsvollen und maßvollen Umgang bei der zukünftigen Lohnpolitik" an. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte am Mittwochabend die Entscheidung bekanntgegeben, mit der Linken Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung aufnehmen zu wollen. Bisher regierte Schwesig mit der CDU.

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Quelle: DPA