Indonesien: Tote und Vermisste nach Vulkanausbruch

02. Februar 2014 - 21:45 Uhr

Nach dem Vulkanausbruch des Sinabung werden auf der indonesischen Insel Sumatra nach Angaben eines Priesters mindestens 50 Menschen vermisst. 14 waren am Samstag ums Leben gekommen. "Wir haben den Kontakt zu ihnen verloren", sagte Benny Kaban. Nach seinen Angaben hätten die 50 eigentlich am Abend in die Notunterkünfte in sicherer Entfernung des Berges zurückkehren sollen.

Der 2.460 Meter hohe Sinabung im Norden Sumatras hatte Geröll und Gaswolken in die Luft geschleudert. Er war einige Tage ruhig gewesen, deshalb waren Anwohner, die in den vergangenen Wochen geflüchtet waren, auf ihre Felder zurückgekehrt.