Indonesien richtet fünf Ausländer wegen Drogenhandels hin

19. Januar 2015 - 13:21 Uhr

In Indonesien sind fünf Ausländer wegen Drogenhandels hingerichtet worden. Trotz internationaler Gnadenappelle wurden sie zusammen mit einer Einheimischen von einem Erschießungskommando in einem Gefängnis im Zentrum der Insel Java exekutiert. Bei den Ausländern handelte es sich um einen Brasilianer, einen Niederländer, einen Nigerianer, einen Malawi und eine Vietnamesin, wie die staatliche Nachrichtenagentur Antara berichtete.

Die Hinrichtungen waren die ersten seit dem Amtsantritt von Präsident Joko Widodo im vergangenen Oktober. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International nannte die Vollstreckung der Todesstrafen "einen Rückschritt für die Menschenrechte in dem Land."