Indonesien: Mindestens 22 Tote nach Überschwemmungen und Erdrutschen

28. Januar 2014 - 22:10 Uhr

Bei verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Indonesien mindestens 22 Menschen in den vergangenen Tagen umgekommen. Auslöser sind nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz die in dieser Jahreszeit üblichen Regenfälle. Mindestens sieben Menschen wurden auf der Insel Java in der Nacht von einer Schlammlawine in den Tod gerissen, wie die Katastrophenschutz-Behörde berichtete. Acht Menschen seien in Jombang 750 Kilometer westlich der Hauptstadt Jakarta lebend gefunden worden, sieben weitere würden noch vermisst, sagte ein Behördensprecher.

Nach seinen Angaben kamen bereits am Samstag auf der Insel Sulawesi drei Menschen bei Überschwemmungen in Küstennähe um, 30 würden noch vermisst. Davor riss ein Erdrutsch auf Java mehrere Häuser fort. Zwölf Einwohner konnten nicht gerettet werden. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Behörde durch Unwetter 65 Menschen ums Leben.