In New York City wurde am Wochenende niemand erschossen – erstmals seit 1993

Die Zahl der Morde in New York City war 2017 so niedrig wie noch nie. (Symbolbild)
Die Zahl der Morde in New York City war 2017 so niedrig wie noch nie. (Symbolbild)
© iStock, Nikita Starichenkowww.nik-star.com

16. Oktober 2018 - 10:56 Uhr

Kurioser Feuerwaffen-Rekord

New York ist die Hauptstadt der Kriminalität? Falsch gedacht. Schon seit Jahren sinkt die Kriminalitätsrate. Jetzt kam es zu einem kuriosen Rekord: An diesem Wochenende (12. - 14. Oktober) wurde niemand angeschossen oder erschossen. Damit ist es das erste Wochenende seit 1993, an dem niemand durch eine Schusswaffe verletzt oder getötet wurde.

Immer weniger Morde und Verbrechen in New York City

Beamten zufolge wurden am gesamten Freitag, Samstag und Sonntag keine Opfer mit Schussverletzungen gemeldet. Der Rekord wurde erst am Montag gebrochen, als ein Mann in der Bronx angeschossen wurde.

Dieser Rekord ist ein weiteres Zeichen für ein immer sicherer werdendes New York. Die Metropole galt zwischen den 1970ern und 1990ern noch als unsichere Kriminalitätshauptstadt. Doch seit 27 Jahren sinkt die Kriminalitätsrate stetig. Während es 1990 noch 2.245 Morde in der Stadt gab, waren es 2017 nur noch 286, wie die "New York Times" berichtet.