In Algerien aufgegriffene Juliane Hippel (16) aus Hamburg wieder in Deutschland

© Polizei

16. Januar 2018 - 14:22 Uhr

Deutsche war bei ihrem Freund in Algerien

Die Hamburgerin Juliane Hippel ist zurück in Deutschland. Die 16-Jährige aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli war allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund Morchid D. nach Algerien gereist. Dort wurde sie zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen und nun nach Deutschland ausgeflogen. Laut 'Bild'-Zeitung landete sie in Frankfurt und wurde dort vom Jugendamt in Empfang genommen, das ihre Heimreise nach Hamburg regelt.

Juliane Hippel soll zum Islam konvertiert sein

Die Deutsche und ihr Freund Morchid D. wurden in der Wohnung des Mannes südwestlich der Hauptstadt Algier entdeckt; die algerische Polizei stürmte die Wohnung und nahm die beiden in Gewahrsam.

Die Polizei hatte die minderjährige Juliane Hippel vor einer Woche öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben. Demnach stand die 16-Jährige zuletzt über das Internet in Kontakt mit ihrer Mutter. Den algerischen Berichten zufolge wurde der 19-jährige Freund im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Die beiden hätten sich im Jahr 2015 kennengelernt; später sei das Mädchen zum Islam konvertiert, hieß es. Bilder in den Medien zeigten die 16-Jährige in Deutschland mit einem schwarzen Kopftuch.