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Illegaler Welpenhandel im Kreis Kassel bei Polizeikontrolle entdeckt

Viel zu junge Hunde-Babys

Illegaler Welpenhandel im Kreis Kassel bei Polizeikontrolle entdeckt

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Zwergspitz -Welpe im Veterinäramt Kreis Kassel - sichergestellt von Polizei
Veterinäramt Landkreis Kassel

Welpen jünger als 15 Wochen

Bei einer Verkehrskontrolle deckte die Polizei im Landkreis Kassel einen Fall von illegalem Welpenhandel auf. Insgesamt sechs Zwergspitze „deutlich jünger als 15 Wochen“ wurden in einem holländischen Tranporter, der aus Ungarn kam, sichergestellt.

Hunde ohne Impfung und Pass

Weder eine Impfung gegen Tollwut noch einen implantierten Chip konnten die mutmaßlichen Welpenhändler vorlegen. Nach geltendem Seucherecht ist außerdem Pflicht, dass nach Deutschland eingeführte Welpen älter als 15 Wochen sind. Die Polizei schaltete das zuständige Veterinäramt ein.

Welpenhändlern droht Bußgeld oder Freiheitsstrafe

Bis zu 25.000 Euro Strafe oder bis zu drei Jahre Haft können auf die beiden Männer zukommen. Laut Veterinäramt lohne sich der traurige Handel mit Welpen für die Händler: Um die 1500 Euro bekämen sie für einen Zwergspitz, offenbar heißbegehrt in Deutschland. Die beschlagnahmten Welpen waren voller Parasiten und werden nun tierärztlich versorgt. Ein Welpe hat laut Veterinäramt nur knapp überlebt.

Auch Käufer von zu jungen und nicht geimpften Hunden machen sich wie beim Kauf von Drogen oder Hehlerware strafbar. Die Polizei ist auf die Mithilfe von potentiellen Käufern angewiesen. So erkennen Sie unseriöse Welpenhändler .