20.000 Euro Bargeld beschlagnahmt

Illegale Pokerrunde in Lübeck auf frischer Tat geschnappt

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© dpa, Franz-Peter Tschauner

25. November 2020 - 16:56 Uhr

Ermittlungserfolg für Polizei und Staatsanwaltschaft

Den Beamten der Polizeistation Lübeck-St. Jürgen ist ein Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen. Am Samstagabend (21.11.) trafen die Ermittler bei einer Durchsuchungsaktion acht Teilnehmer einer illegalen Pokerrunde an. Zuvor hatten die Polizisten mehrere Monate lang gegen einen 49-jährigen Lübecker ermittelt.

Einsätze im vierstelligen Bereich

Der Mann, gegen den sich die seit Jahresbeginn laufenden Ermittlungen richten, war einer der Teilnehmer der auf frischer Tat ertappten Pokerrunde. Er steht der Polizei zufolge im Verdacht, gewerbsmäßig unerlaubt Glücksspiele zu veranstalten. Bei der Durchsuchungsaktion am Samstag stellten die Beamten insgesamt 20.000 Euro Bargeld sicher, allein in einer unter dem Spieltisch gefundenen Geldbörse wurden knapp 3000 Euro gefunden.

Verdacht auf Schwarzarbeit

Neben den acht Spielern war laut Polizeibericht noch eine Mitarbeiterin vor Ort, Ermittlungen wegen des Verdachts der Schwarzarbeit wurden eingeleitet. Die Polizisten stellten weiterhin unter anderem geringe Mengen von Betäubungsmitteln und ein Messer sicher. Weil sich die Spieler nicht an die geltenden Corona-Regeln hielten, wurden entsprechende Anzeigen gefertigt. Gegen alle Spieler wurde ein Strafverfahren wegen der Beteiligung an einem illegalen Glücksspiel eingeleitet.