I Like the 80s - Interview mit Moderator Jan Köppen

"I Like the 80's"-Moderator Jan Köppen mit dem Zauberwürfel
"I Like the 80's"-Moderator Jan Köppen mit dem Zauberwürfel

26. Juni 2015 - 16:14 Uhr

Jan Köppen über die neue Show

Was erwartet die Zuschauer in Deiner neuen Show?

Wie schon bei "I Like the 90's" geht's auf eine Reise in ein anderes Jahrzehnt. Diesmal zurück in die 80er mit all dem, was sie ausgemacht hat. Die Musik, die Kleidung, die kleinen und großen Ereignisse und ihre Geschichten. Wie ein großes, buntes 80er Buffet, fein sortiert und schön präsentiert. Jeder findet was und wird merken: zwar in die Jahre gekommen aber ganz lecker - die 80er.

Du kamst 1983 auf die Welt. Kannst Du Dich an irgendwelche Highlights erinnern?

Meine Geburt (lacht). Ich habe natürlich ein Gefühl zu den 80ern in und irgendwie auch Bilder vor mir. Wahrscheinlich eine Mischung aus Erinnerungen und Erzählungen. Gerade zum Ende der 80er - da war ich ja immerhin schon 6 - ist mir noch einiges präsent. Der Mauerfall, den ich damals nicht wirklich verstanden, aber trotzdem gespürt habe, dass da was ganz Besonderes passiert ist. Und irgendwie verbinde ich mit den 80ern eben auch Fußball, weil ich selber angefangen habe zu spielen. Yps ist auch sehr hängen geblieben. Und auch das Privatfernsehen, das ich dann immer bei Verwandten oder Freunden gesehen habe, weil wir es zu Hause noch nicht hatten. Genau so war's auch mit Computern, die langsam in den Haushalten aufgetaucht sind. Und natürlich das absolute Highlight: Die Frisuren.

Jan Köppen: "Und alles war auf einmal geil."

Was zeichnet für Dich die 80er Jahre aus?

Irgendwie war damals auf einmal alles so bunt. Im Nachhinein wirken die 80er so, als hätte endlich mal jemand die Farbeinstellungen am Fernseher hochgedreht. Mehr Kontraste und mehr Farbe. Alles hat auf einmal mehr geknallt. Und alles war auf einmal geil - Haare, Kleidung. Geil fasst die 80er als Wort auch ganz gut zusammen. "Geil" war irgendwie neu und irgendwie obszön, aber eben auch ein Wort für den Ausbruch aus dem Alltag - für jedermann erhältlich. "Die Revolution Geil". Endlich durfte man unangepasst sein und es war ok.

Dein ganz persönlicher Held aus diesem Jahrzehnt?

Mit den 80ern und auch den 90ern verbinde ich auf jeden Fall David Hasselhoff. Heißt aber nicht, dass er auch mein Held ist - aber cool fand ich den halt schon (lacht). Ach, aber da gab's viele, die mich begleitet haben. Fußballer wie Lothar Matthäus, Andy Möller oder Rudi Völler.

Hast Du Lieblingsserien aus dieser Zeit?

Knight Rider, Airwolf, Baywatch, Chip & Chap, Duck Tales, Der kleine Vampir, MacGyver, Saber Rider und die Star Sheriffs, Das A-Team, Wickie, Es war einmal der Mensch ... Ich bin jetzt aber nicht wirklich sicher, ob ich die zu einem großen Teil nicht erst in den 90ern gesehen habe (lacht).

Dein musikalischer Favorit der 80er Jahre?

"Leider" David Hasselhoff. Und durch meine Eltern auch viel Herbert Grönemeyer oder Rio Reiser. Michael Jackson, Genesis, Roxette und all die Radio-Dauerbrenner eben.

Was hättest Du selbst gerne erlebt bzw. mitgemacht?

Die Entstehung der verschiedenen Subkulturen und musikalischen Entwicklungen hätte ich gerne präsenter mitbekommen. Das war sicherlich eine spannende Phase, die den Grundstein für vieles gelegt hat, was wir heute als normal erachten.

Worauf hättest Du getrost verzichten können?

Nichts …