HypoVereinsbank auf 124 Millionen Euro verklagt

13. Februar 2016 - 3:58 Uhr

Ein Kunde der HypoVereinsbank (HVB) hat die Münchner Tochter der italienischen UniCredit auf 124 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Wie aus dem Prospekt für die derzeit laufende Kapitalerhöhung der Mailänder Großbank hervorgeht, wirft der Kläger der HVB eine fehlerhafte Beratung und Pflichtverletzungen bei Aktiengeschäften vor.

Die Bank wollte sich nicht zu dem Fall äußern und verwies auf die laufende Kapitalerhöhung. Laut 'Financial Times Deutschland' handelt es sich bei dem Kläger um einen vermögenden Privatkunden, der wegen angeblicher Falschberatung mit seinen Aktiengeschäften gegen deutsches Steuerrecht verstieß. Der Kunde klagt vor dem Landgericht München gegen die Bank.