Hurrikan in den USA: Fellnasen fliehen vor "Florence"

14. September 2018 - 11:43 Uhr

Die Vorboten von Hurrikan "Florence"

Mit peitschendem Regen und extremem Wind an der US-Ostküste sendet Hurrikan "Florence" seine Vorboten. Erste Flüsse traten über die Ufer, Uferstraßen wurden überspült. In etlichen Haushalten fiel der Strom aus. Manche Menschen versuchen mit Hilfe von Notstromaggregaten und Vorratshaltung durchzukommen, die meisten aber haben ihre Wohnungen bereits verlassen. Die Gebiete entlang der südlichen US-Atlantikküste gleichen schon seit Mittwoch Geisterstädten. Fenster und Türen wurden verbarrikadiert, Läden und Supermärkte geschlossen, Hotels schickten ihre Gäste zurück. Und auch Tiere wurden in Sicherheit gebracht.

Katzen und Hunde unterwegs nach Florida

Wegen Hurrikan "Florence" mussten über 30 Katzen und Hunde ihre Heimat – ein Tierheim in Beaufort, South Carolina – verlassen und haben sich auf eine 800 Kilometer lange Reise nach Fort Lauderdale in Florida gemacht. "Am besten holen wir sie so schnell raus, wie es geht", sagte eine Tierheimmitarbeiterin gegenüber wsvn.com. Das Tierheim, so fürchtet sie, könnte den drohenden Naturgewalten nicht standhalten. Sie hofft, dass die Tiere, nachdem sie sich von dem Trip erholte haben, möglichst schnell adoptiert werden. Bilder der aufwühlenden Rettungsaktion sehen Sie im Video.

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