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Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas: Frau ruft in Facebook-Livestream um Hilfe

Hurrikan "Dorian" wütet auf den Bahamas

Hilferuf per Facebook: Frau mit Baby in Wassermassen eingeschlossen

Frau fleht um Hilfe für sich und ihr Baby Hurrikan trifft die Bahamas

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Bahamas: Abgedeckte Häuser, umgeknickte Bäume und dramatische Überschwemmungen

Mit Windgeschwindigkeiten von knapp 300 km/h fegte Hurrikan "Dorian" über die Bahamas. Die Bewohner der kleinen Inselgruppe "Abacos" traf der Sturm besonders hart: Im Küstenort Marsh Habor ist Jetta Clavi gemeinsam mit ihrem Baby in den Wassermassen eingeschlossen. In ihrer Verzweiflung streamt die Frau einen Hilferuf live bei Facebook. Wie dramatisch sie und ihre Familie den Sturm erleben, zeigen wir im Video.

Gefangen in den Wassermassen: Mutter fürchtet um ihr Baby

Jetta Clavi und ihre Nachbarn sind im Küstenort Marsh Harbor von den Wassermassen eingeschlossen. Während die Fluten immer weiter steigen, retten sich Anwohner auf eine Treppe. Clavi fürchtet dabei nicht nur um ihr Leben, sondern vor allem um das ihres vier Monate alten Babys. "Ich flehe euch an, betet für mich und mein Baby", wiederholt die Frau immer wieder mit zitternder Stimme. Innerhalb von 17 Stunden wurde das Video über 70.000 Mal aufgerufen.

Ob die Frau und ihr Baby inzwischen von den Rettungskräften befreit werden konnten, ist ungewiss. Seit einigen Stunden hat Jetta Clavi nichts mehr bei Facebook gepostet. Das könnte aber auch an Problemen des dortigen Telekommunikationsanbieters BTC liegen. Wie die Bahamas Press auf Twitter mitteilte, ist das Internet und der Telefonempfang wegen des Hurrikans zurzeit stark eingeschränkt. Unter dem Hashtag "PrayforBahamas" teilten zuvor mehrere Bewohner des beliebten Touristenortes Fotos und Videos von den verheerenden Zerstörungen.

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Hurrikan "Dorian" bewegt sich in Richtung Florida

"Dorian" war am Sonntag zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie (fünf) hochgestuft worden. Auf dem Weg in Richtung Ostküste Floridas könnte sich der Sturm am Montag wieder etwas abschwächen, aber selbst dann wäre er immer noch extrem gefährlich: Bis Mitte der Woche drohen lebensbedrohliche Sturmfluten, heftige Regenfälle und gefährliche Winde. Das teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum mit.

US-Präsident Donald Trump hatte die Bewohner der US-Küstengebiete am Sonntag vor den katastrophalen Folgen des Hurrikans gewarnt. Der Hurrikan sei "einer der größten, die wir je gesehen haben". "Dorian" trifft die USA an einem verlängerten Wochenende – am Montag ist dort mit dem "Labor Day" ein beliebter Feiertag.