Hungersnot: Appell an Islamisten

Die Menschen in Somalia benötigen dringend Hilfe.
Die Menschen in Somalia benötigen dringend Hilfe.
© REUTERS, ISMAIL TAXTA

09. Februar 2016 - 14:54 Uhr

"Es geht um Menschenleben, nicht um Politik"

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat den freien Zugang der internationalen Hilfsorganisationen in die Hungergebiete Somalias verlangt. Angesichts der sich täglich verschärfenden Hungersnot in Ostafrika forderte er die islamistischen Kräfte in Somalia auf, ihren Widerstand gegen die Hilfslieferungen zu beenden. Noch immer funktioniere die Versorgung der notleidenden Menschen nicht zuverlässig, sagte er dem 'Spiegel'. "Jetzt darf es nicht um Politik gehen. Jetzt geht es um die Rettung von Menschenleben."

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) kündigte weitere deutsche Unterstützung im Kampf gegen die Hungersnot in Afrika an. "Wir wollen helfen, das Leben der vielen Flüchtlinge erträglicher zu machen", sagte er der 'Bild'. Der Zeitung zufolge wird der Afrika-Beauftragte des Auswärtigen Amtes, Walter Lindner, Ende der Woche in die Region reisen und politische Gespräche in Tansania, Uganda und Kenia führen.

So können Sie helfen

Das Technische Hilfswerk (THW) will beim Ausbau des Flüchtlingslagers Dolo Ado in Äthiopien helfen. Die Entsendung eines Teams mit 13 Experten werde vorbereitet, sagte eine THW-Sprecherin. Das Bundesinnenministerium habe grünes Licht für den Einsatz gegeben. Das Team solle helfen, die Elektro-, Sanitär- und Wasserversorgung zu verbessern.

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