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Hunderte Migranten harren auf Schiffen im Mittelmeer aus - Italien feilscht um Flüchtlinge

Bruessel 12.07.2017, Bruessel, BEL, NATO Gipfel 2018, Pressekonferenz Italien, im Bild Giuseppe Conte (Premierminister Italien) // Prime Minister of Italy Giuseppe Conte during press conference of Italy at the 2018 NATO Summit. Brussels, Belgium 2018
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte bleibt hart und verhandelt mit EU-Partnern. © imago/Eibner Europa, EIBNER/EXPA/Johann Groder, imago stock&people

Frankreich und Malta nehmen je 50 Flüchtlinge auf

Auch am Sonntag haben Hunderte gerettete Migranten weiter auf zwei Militärschiffen vor der italienischen Küste ausharren müssen. Ein italienisches und ein Frontex-Schiff warteten der Nachrichtenagentur Ansa zufolge vor Sizilien auf die Zuweisung eines Hafens. Sie hatten am Samstag insgesamt 450 Menschen von einem Holzboot gerettet, das laut Medienberichten von Libyen bis kurz vor die Küsten italienischer Inseln gefahren war.

Auch Frauen und Minderjährige sind unter den Geflüchteten

Die italienische Regierung hatte von EU-Partnern Unterstützung gefordert und davon das Anlanden der Geretteten in Italien abhängig gemacht. Nach stundenlangen Verhandlungen erklärten sich Malta und Frankreich bereit, jeweils 50 Menschen aufzunehmen, wie Ministerpräsident Giuseppe Conte am Samstag erklärte. Die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete am Sonntag, es werde erwartet, dass auch Spanien und Portugal ihre Hilfe anbieten.

An Bord der Schiffe seien die Migranten ärztlich untersucht worden, berichtete Ansa. Unter den Geretteten seien viele Minderjährige. Acht Frauen und Kinder waren bereits am Samstag ins Krankenhaus nach Lampedusa gebracht worden.


Quelle: DPA

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