Hundefleischfarm in Südkorea: Tierschutzorganisation rettet Hündin Harriet vor dem Schlachter

1. Februar 2017 - 17:48 Uhr

Harriet konnte nur im Stehen schlafen

Was die dreijährige Hündin Harriet und ihre 200 Leidensgenossen erlebt haben, ist furchtbar. Sie wuchsen in engen Käfigen auf einer Hundefleischfarm in Wonju (Südkorea) auf, wo sie den ganzen Tag eingesperrt und gemästet wurden. Dank der amerikanischen Tierschutzorganisation 'Humane Society of Tampa Bay' haben diese Qualen nun ein Ende!

Besonders dramatisch: Hündin Harriet wusste nach ihrer Rettung nicht einmal, dass man normalerweise im Liegen schläft. Die Käfige, in denen sie bislang mit den anderen Hunden eingesperrt war, waren so eng, dass die Tiere keinen Platz hatten, um sich hinzulegen. Einen Tag lang verbrachten die Tierschützer aus Florida damit, der Hündin das Liegen beizubringen. Die erschreckenden Aufnahmen sehen Sie im Video!

Ihre Zukunft kann nur besser werden

"Diese Hunde haben eine harte Reise hinter sich, die noch nicht zu Ende ist. Wir hoffen aber, dass wedelnde Schwänze und kuschelige Bettchen nun Alltag für sie werden", heißt es auf der Facebook-Seite der Tierschutzorganisation. Die Hunde wurden in verschiedene Tierheime in den USA, Kanada und Großbritannien geflogen, von wo aus ein neues, liebesvolles Zuhause für sie gefunden werden soll.