Hundefleisch als Delikatesse in Südkorea: So sehr leiden die Hunde

26. Februar 2018 - 10:22 Uhr

Feuriger Hundefleischtopf ist in Südkorea sehr beliebt

In Teilen Asiens mögen die Leute gerne Hunde – als Haustier, aber auch auf dem Esstisch. Der feurige Hundefleischtopf gilt auch in Südkorea, wo gerade die Olympischen Winterspiele zu Ende gegangen sind, als Delikatesse.

Hundefleisch: Für Europäer eher befremdlich

Für uns in Westeuropa, die wir uns eher an Rinder, Schweine und Hähnchen halten, ist das eher befremdlich. Das wissen die Südkoreaner und so haben sie sich bemüht, dass die ausländischen Olympia-Touristen möglichst nicht mitbekommen, was da in so manchem Topf köchelt. Deshalb sollten Hunderestaurants auf Staatskosten ihre Leuchtreklamen ändern und Hundefleisch sollte vorerst aus den Märkten verschwinden. Trotzdem fand unsere Reporterin Pia Schrörs vor Ort noch immer Angebote für die asiatische Spezialität.

Miserable Bedingungen auf Hundefarm

Doch das ist nicht das Einzige. Wer weiß, was in der deutschen Massentierhaltung so geschieht, welchen Qualen unsere hiesigen Delikatessen ausgesetzt sind, kann sich in etwa vorstellen, was auf koreanischen Hundefarmen vor sich geht – Tiere in Käfigen, kein Platz, miserable hygienische Bedingungen. Pia Schrörs hat mit einem Tierschützer zusammen eine solche Farm aufgesucht, was sie dort gesehen hat, ist schockierend. Sehen Sie die Reportage im Video.