Schafe gerissen - Züchter fackelte nicht lange

Polizei mahnt mit Schockfotos von erschossenem Husky: Hunde immer anleinen

Ein Husky riss mehre Schafe - dann wurde er vom Schafzüchter erschossen.
Ein Husky riss mehre Schafe - dann wurde er vom Schafzüchter erschossen.
© ActionPressSWNS FOTO

22. März 2021 - 14:54 Uhr

Die Botschaft: Jedem Hund droht so ein Schicksal

Mit dem Bild eines erschossenen Huskys warnt die britische Polizei Hundebesitzer davor, ihre Vierbeiner ohne Leine herumlaufen zu lassen. Denn jedem Hund, der wie das tote Tier auf dem Foto Schafe reißt, drohe ein ähnliches Schicksal.

England: Husky riss mehrere Schafe

Es sind verstörende Bilder: Ein toter Hund liegt neben einem Lamm, das er gerissen hat. Weitere Schafe liegen blutbefleckt auf der Weide. Ein Hundehalter hatte den grauen Husky von der Leine gelassen, der daraufhin mindestens drei Schafe tötete, wie das Portal "Metro" berichtet. Daraufhin erschoss der Schafzüchter den Husky.

Landwirt darf zum Schutz des Viehs Hunde töten

Husky reißt Schafe England
Die toten Schafe lagen blutüberströmt auf der Weide.
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Zu den Bildern schreibt die Polizei von Gloucestershire (England) auf Twitter: "Ist das erschütternd und widerwärtig? Wahrscheinlich schon, aber was hier zu sehen ist, ist passiert." Mit den Schockfotos verbindet sie einen Appell: "Halten Sie Hunde an der Leine, es ist Lammzeit."

Nach dem Animals Act von 1971 darf ein Landwirt oder jemand, der für das Vieh verantwortlich ist, zu dessen Schutz Hunde töten oder verletzen.

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Hundebesitzer sollen während der Lammzeit aufpassen

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Mit Schockbildern warnt die Polizei Hundehalter davor, ihre Vierbeiner ohne Leine laufen zu lassen.
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Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Portals "Gloucestershire live" im letzten Jahr auf einer Weide in Cotswolds. Die Polizei habe die Bilder nun erneut veröffentlicht, um Hundebesitzer zur Vorsicht während der Lammzeit zu mahnen.

Die Landwirte-Vereinigung National Farmers Union (NFU) erklärte dem Bericht zufolge, ähnliche Angriffe auf Tiere hätten Bauern 2020 rund 1,5 Millionen Euro gekostet – eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.