Tierschützer kämpfen um sein Leben

Muss Hund Fred wirklich sterben? In seinem Heimatland Dänemark droht ihm die Todesspritze

10. März 2020 - 10:58 Uhr

Fred wurde am Hamburger Flughafen beschlagnahmt

Seit drei Monaten lebt Fred im Tierheim Süderstraße in Hamburg. Im Dezember 2019 wollte sein Besitzer mit ihm von der Türkei in seine Heimat Dänemark fliegen - bei einem Zwischenstopp in Hamburg wurde der Hund dann beschlagnahmt. In seinem Pass fehlte eine Impfung und es stellte sich heraus, dass auch seine Rasse falsch eingetragen wurde.

Warum das für Fred tödlich enden könnte und welche Chance aufs Überleben dem Rüden jetzt noch bleibt, sehen Sie im Video.

Fred fehlt ein Auge, seine Ohren wurden abgeschnitten

Als der Hund beschlagnahmt wurde, ging es ihm gesundheitlich schlecht. Sein rechtes Auge muss kurz vor Reiseantritt operiert worden sein - doch die Wunde war nicht gut genäht und hatte sich entzündet. Das Hamburger Tierheim hat sich auf eigene Kosten um die Versorgung von Fred gekümmert. Woher der Hund diese Verletzungen hat, ist nicht bekannt. Tierärzte hatten zunächst vermutet, dass die Verstümmelungen durch Hundekämpfe verursacht worden sein könnten. Dieser Verdacht konnte aber nicht zweifelsfrei bestätigt werden.