Humanitäre Katastrophe auf Puerto Rico nach Hurrikan 'Maria': Dramatische Appelle an USA und die Welt

28. September 2017 - 10:04 Uhr

USA besonders gefordert

Hurrikan 'Maria' hat auf der Karibikinsel Puerto Rico schwere Schäden angerichtet. Der Gouverneur der Insel und die Bürgermeisterin der Hauptstadt San Juan sprechen von einer schweren humanitären Katastrophe. Sie bitten eindringlich um Hilfe und Unterstützung, vor allem durch die US-Bundesregierung in Washington, denn Puerto Rico gehört zu den Außengebieten der USA.

Viele Menschen ohne Strom

Das Weiße Haus wies allerdings die Behauptung zurück, US-Präsident Donald Trump widme der Lage nicht genügend Aufmerksamkeit. Die Regierung habe einen "beispiellosen" Einsatz geleistet, um den Menschen auf Puerto Rico mit Bundesmitteln zu helfen.

Dennoch bleibt die Situation dramatisch: Nur in einigen Teilen der Insel gibt es wieder Strom und fließendes Wasser. Mangel herrscht noch immer an Benzin. Nur etwa 30 Prozent der Tankstellen sind geöffnet. Der Flugverkehr ist noch immer eingeschränkt. Auch das Telefonnetz ist zusammengebrochen, viele Puerto Ricaner auf dem US-Festland wissen nicht, wie es ihren Verwandten auf der Insel geht. RTL-Reporter Gordian Fritz war auf der Insel. Seine Eindrücke von den dramatischen Zuständen auf der Insel, und was Prominente wie Jennifer Lopez für die Hurrikan-Opfer tun, sehen Sie im Video.

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