Obwohl Besitzerin sie loswerden wollte

Hündin Maru läuft 175 km zu Frauchen zurück

© Instagram, homeless_dog_krsk

23. Juli 2019 - 15:23 Uhr

175 Kilometer zu Fuß nach Hause

Völlig erschöpft und mit verletzten Pfoten schleppt sich Maru weiter. 175 Kilometer quer durch Sibirien legt sie zurück, um nach Hause zu kommen. Zu den Menschen, die sie so liebgewonnen hat und die Maru eigentlich gar nicht mehr haben wollten.

Besitzerin wollte sie zurückgeben

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Знакомьтесь! МАру - второе имя Фортуна😅✨ . Эта красотка 13 июля сбежала с поезда, следовавшего в Новосиб. Честно, в жизни не подумала бы, что мне доведётся с ней встретиться и погладить. Когда увидела объявление, подумала: «бедное животное, как она выживет?!». Но фатальность такова - либо она прошагала сама вдоль трассы черт знает сколько км, либо ее кто-то подобрал и привёз в город. И то и то - чудо! . Второй, уже забавный факт, в том, что меня не приняли в роддоме на госпитализацию🤣 я - слон и носить буду 2 года. Все сложилось сегодня утром... повёз в рд муж, а не свекр. И мужу пришлось отменить встречу из-за моих затянувшихся обследований в рд. Когда вёз меня домой, я открыла личку, а там😱 Мару! На Калинина! В 10 минутах езды. Муж пытался сопротивляться 🙈 но я колотила по рулю, разворачивая его в сторону Калинина. Надеюсь муж не огребется за потерянные 40 минут времени с собакой. Ну что сделать, если жена все в тонусе и из «собачьего патруля»🤣 . В общем, все хорошо. Собака уехала в зоогостиницу @sobakindom , наблюдаем за ней все вместе😉✨ На выходных поедет домой в Новосибирск🙌🏻 . А ещё огромное спасибо девочкам, нашедшим ее!@alberezovskaya . За бдительность и за миску супа для красотки. Мару даже будто бы уходить не хотела😅😉

Ein Beitrag geteilt von Алена Петина. Волонтер. (@homeless_dog_krsk) am

Maru ist eine Bullmastiff-Hündin. Anscheinend hat ihre Besitzerin eine Allergie gegen sie. Sie will Maru zurückgeben. Züchterin Alla Morozova stimmt zu: Sie soll die Hündin in einen Zug zurück zu ihr setzen, 800 Kilometer nach Novosibirsk in Sibirien.

Maru versteht die Welt nicht mehr

Strecke zwischen Achinsk und Krasnoyarsk in Sibirien
Strecke zwischen Achinsk und Krasnoyarsk in Sibirien
© Screenshot/ Google Maps

Während der Fahrt soll ein Zugbegleiter auf Maru achten. Aber die Hündin versteht wohl nicht, was mit ihr passiert und wieso sie plötzlich von ihrer Besitzerin getrennt wird. Die fremde Umgebung und die vielen Geräusche machen ihr Angst: Nach knapp einem Drittel der Strecke hat sie eine Panikattacke.

Maru flieht aus dem Zug

Sie springt auf, sprintet durch den Gang und rennt dabei fast einen Schaffner um. Als sich die Türen öffnen, verschwindet Maru in der Nacht – auch lautes Rufen hält sie nicht zurück. Sie will zurück nach Hause, schlägt sich offenbar zweieinhalb Tage und 175 Kilometer weit durch den sibirischen Wald. In einem Industriegebiert in Krasnoyarsk wird sie schließlich völlig erschöpft gefunden.

Besitzerin will sie trotzdem nicht zurück

Das Traurige: Trotz dieses Treuebeweises wollte ihre Besitzerin Maru nicht zurück. Eine Freundin von Züchterin Alla Morozova holte die Hündin mit dem Auto ab. Dort lebt sie nun wieder mit ihren Eltern, bis ein liebevolles Zuhause für sie gefunden wird.