Nach Ausbootung bei Renault

Hülkenberg liebäugelt mit Formel-1-Comeback

Großen Preis von Spanien
© dpa, Manu Fernandez, VM MF alh kno

12. Januar 2020 - 18:49 Uhr

Karriereende kein Thema

Nico Hülkenberg, erstmals seit zehn Jahren ohne einen Platz in einem Formel-1-Cockpit, will von einem möglichen Karriereende noch nichts wissen. Das Kapitel Königsklasse sei noch nicht geschlossen, vielleicht habe die Zwangspause in der kommenden Saison ja auch ihr Gutes.

Für die Zukunft nichts Konkretes

"Im Moment steht nur fest, dass ich im ersten Rennen 2020 in keinem Auto sitzen werde", sagte der ehemalige Renault-Pilot. Für die Zukunft gebe es "noch nix Konkretes, aber man muss schauen, was sich ergibt. Das liegt auch an Dingen, die ich nicht beeinflussen kann." Eine Rückkehr in den F1-Zirkus? Warum nicht!

Momenta sei es "gar nicht so schwer wie gedacht. Vielleicht ist es nach zehn Jahren gar nicht mal so schlecht, eine Pause zu haben. Vor allem nach einem solch schweren Jahr wie 2019. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist", so der 32-Jährige.

Hülkenberg wird Vettel fehlen

Hülkenbergs Vertrag bis Renault war nach drei Jahren nicht verlängert worden. Die Ausbootung seines Landsmannes nach insgesamt 177 Grand Prix hatte auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel kritisiert. "Er wird auf jeden Fall fehlen. Ich glaube er hat die Klasse, um hier zu fahren. Aber leider ist die Klasse nicht immer entscheidend, sondern auch die Kasse", hatte Vettel gesagt.