Hospitalisierungsinzidenz sinkt erneut leicht

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

29. November 2021 - 13:52 Uhr

Wiesbaden/Berlin (dpa/lhe) - Die für das Vorgehen in der Corona-Pandemie wichtige Hospitalisierungsinzidenz ist in Hessen abermals leicht gesunken. Sie lag am Montag bei 4,12 nach 4,18 am Vortag, wie aus Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden hervorging. Vor einer Woche hatte die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern bezogen auf 100.000 Einwohner im Land innerhalb von sieben Tagen bei 4,2 gelegen.

Binnen 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge in Hessen 1172 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Im Zusammenhang mit dem Virus wurden zwei weitere Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, stieg von 276,4 am Vortag auf 278,2. Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 507,5 im Odenwaldkreis, am niedrigsten im Kreis Marburg-Biedenkopf mit 161,4.

Auf den Intensivstationen des Landes waren nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Sonntag 289 Patienten mit Covid-19 in Behandlung, davon wurden 125 invasiv beatmet (Stand 13.05 Uhr). Laut Sozialministerium sind 57,4 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit Covid-19 nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft. Insgesamt sind laut Ministerium derzeit 67,5 Prozent der hessischen Bevölkerung vollständig gegen Sars-CoV-2 geimpft (Stand Samstag).

Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-186488/2

Quelle: DPA