Innenminister in Berchtesgaden

Horst Seehofer: Bundespolizei soll in Schnee-Katastrophengebieten helfen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich in den eingeschneiten bayerischen Gebieten ein Bild von der Lage gemacht.
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich in den eingeschneiten bayerischen Gebieten ein Bild von der Lage gemacht.
© dpa, Lino Mirgeler, kno

14. Januar 2019 - 14:39 Uhr

Schnee und kein Ende in Bayern

Es schneit und schneit und hört einfach nicht auf – deshalb muss jetzt sogar die Bundespolizei ran. 230 Bundespolizisten sollen die Helfer in den tiefverschneiten Gebieten in Südbayern unterstützen. Das teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei einem Besuch in Berchtesgaden mit.

Horst Seehofer trifft Rettungs- und Hilfskräfte

"Das ist ein Signal, dass man in einer solchen Situation einfach zusammensteht", sagte der Bundesinnenminister bei einem Treffen mit Rettungs- und Hilfskräften. Horst Seehofer hat sich ein Bild von dem seit Tagen andauernden Schneechaos in den bayerischen Alpen gemacht. Der Landrat des Berchtesgadener Lands habe die Bundespolizei am Samstag um Hilfe gebeten, sagte Seehofer.

In der Region gilt seit Tagen der Katastrophenfall. Schon über 1.000 Kräfte von Bundeswehr, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk räumen unter anderem Schneemassen von einsturzgefährdeten Dächern.