Horror-Fund in Australien

Polizei findet Penis in Tiefkühltruhe

In der Gefriertruhe von Ryan K. soll die Polizei den Penis seines Opfers gefunden haben.
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31. Juli 2020 - 13:56 Uhr

Ermittler finden gefrorene Trophäen im Tiefkühler

Was wie ein schlechter Horrorstreifen klingt, ist im australischen Brisbane wirklich passiert: Ein Mann kam mit abgetrennten Genitalien ins Krankenhaus. Auf der Suche nach dem Täter stießen die Einsatzkräfte dann auf das Haus von Ryan K. – dort fanden sie den frisch abgetrennten Penis und weitere Genitalien in seinem Gefrierschrank, das berichtete "The Sun".

Ryan K. verabredete sich mit seinem Opfer

Eigentlich war der Mann nur auf der Durchreise, ganz am Anfang eines Roadtrips. Der endete für ihn allerdings schnell in einem städtischen Hostel in Brisbane, als das Sex-Spielchen außer Kontrolle geriet. Über ein Online-Portal sollen sich Ryan K. und sein Opfer, ein 26-jähriger Mann aus Sydney, verabredet haben. Die Vorliebe der beiden: ein Kastrations-Fetisch.

K. soll sich im Internat darüber informiert haben, wie man Genitalien entfernt. Letztendlich habe er sich dann einen CryoPen besorgt – die werden eigentlich zur Entfernung von Altersflecken oder Warzen verwendet. 

26-Jähriger befindet sich in stabilem Zustand

Doch Ryan K. hatte andere Pläne mit dem Werkzeug – er habe den Penis seiner Verabredung damit entfernt, heißt es. Als es nicht gelungen sei, die Blutung zu stoppen, habe man einen Notarzt alarmiert. Der 26-Jährige kam ins Krankenhaus – er befindet sich in einem stabilen Zustand.

Richterin: Keine Haftentlassung für Ryan K.

Kurze Zeit später wurde die Polizei dann auf Ryan K. aufmerksam und stattete dem jungen Mann einen Besuch ab. Bei ihm fanden die Ermittler mehrere Genitalien im Gefrierfach – die stammten offenbar aber nicht nur von den 26-Jährigen, sondern auch von anderen Männern.

K. wurde beim Amtsgericht von Brisbane wegen "Verstümmelungsabsicht" angeklagt. Er soll am am Asperger- und dem Klinefelter-Syndrom leiden. Trotzdem sagte die zuständige Richterin, Judith Daley, es gebe keine Umstände unter denen sie K. aus der Haft entlassen könnte. Auch, wenn die Kastration des 26-Jährigen wohl einvernehmlich abgelaufen sei. 

Die Polizei ermittle jetzt im Online-Fetisch-Untergrund, um herauszufinden, wer die weiteren Opfer von Ryan K. gewesen sein könnten.