Horror-Fall in Schweden: Arzt wollte Frau auf Jahre quälen

18. Januar 2016 - 9:02 Uhr

Akribisch vorbereitetes Kellerverlies

Diese Geschichte schockt: Ein schwedischer Arzt betäubt und vergewaltigt eine 38-jährige Frau. Dann verschleppt er sie in ein akribisch vorbereitetes Kellerverlies mit extra dicken Wänden, damit keiner ihre Schreie hört. Vermutlich wollte er die Frau dort über Jahre gefangen halten. Der Fall erinnert an die Schreckenstaten von Joseph Fritzl, der seine eigene Tochter Jahrzehnte gefangen hielt und auch an den Fall Natascha Kampusch, die mehrere Jahre eingesperrt war.

Horror-Fall in Schweden: Arzt wollte Frau auf Jahre quälen
Akribisch vorbereitetes Kellerverlies

In dem Keller gab es ein Bett, eine Toilette, eine Küchenzeile und sogar ein Abzugssystem. Der Arzt kettete dort sein Opfer an, vergewaltigt es immer wieder. Ihre Schreie können die dicken Mauern nicht durchdringen.

Die lange Leidenszeit der Frau beginnt am 12. September, als sich der Täter mit der Frau in ihrer Stockholmer Wohnung trifft. Zum Rendezvous hat er Schoko-Erdbeeren mitgebracht, die er vorher mit Ko-Tropfen versetzt hat! Noch vor Ort vergewaltigt er die wehrlose 38-Jährige und verschleppt sie dann mit einem Auto rund 560 Kilometer in sein Haus in der Nähe von von Kristianstad in Südschweden. Während der Fahrt trägt er Masken um unerkannt zu bleiben. Er hatte seine irre Tat bis ins kleinste Detail geplant.

Doch dann erfährt der Täter, dass nach der Frau gesucht wird. Ihm wird klar, dass er möglicherweise gefunden wird und gerät in Panik. In der Hoffnung, aus der Situation zu entkommen, ergreift er die Initiative und fährt mit der Frau zur Stockholmer Polizei, er setzt sie unter Druck, sie soll eine Falschaussage machen. Doch die Beamten werden misstrauisch – sie ergreift die Chance und erzählt von ihrem unglaublichen Qualen und kann sie so letztlich selbst beenden.