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Jetzt wehrt er sich im Netz

Homosexuellen & HIV-positiven Mitarbeiter gefeuert? Designer Philipp Plein wegen Homophobie angeklagt

11. Februar 2021 - 20:39 Uhr

Philipp Plein muss sich verantworten

Kommt es jetzt so richtig dicke für Modedesigner und Luxus-Unternehmer Philipp Plein (42)? Der 42-Jährige muss sich eventuell schon bald vor Gericht verantworten. Der Vorwurf gegen ihn lautet: Homophobie und unrechtmäßige Entlassung eines Mitarbeiters. Demnach sei Amro Alsoleibi, ein ehemaliger Regionalmanager eines Plein-Shops in New York, gefeuert worden, weil er homosexuell ist und HIV hat. In der Klage heißt es unter anderem: "Sehr früh in Herrn Alsoleibis Arbeitsverhältnis begann Plein, seine Abneigung gegen schwule Männer offen zu zeigen und sagte: 'Ich hasse es, mit Schwulen zu arbeiten'". Nun wehrt sich der Designer, wie im Video zu sehen ist.

Deshalb wurde Alsoleibi wirklich gekündigt

Auch auf Herr Alsoleibi kommt Plein in seinem Statement zu sprechen und erklärt den angeblich wahren Grund für dessen Kündigung: "In diesem speziellen Fall ist der Ankläger aufgrund von schlechter Performance entlassen worden, wegen NICHTS anderem. Es ist traurig, wie sich Menschen heutzutage verhalten." Ob sich Alsoleibi damit zufrieden gibt?

Der Ex-Storemanager klagt für Schadensersatz und Gehaltsnachzahlungen und behauptet, es sei nicht das erste Mal gewesen, dass sich Plein diskriminierend verhalten habe. In seinem Fall sei er aufgrund einer gekündigten Krankenversicherung gezwungen gewesen, seine HIV-Krankheit und damit auch seine sexuelle Orientierung offenzulegen und sei daraufhin von seinem Chef gemobbt und schließlich unbegründet abgemahnt und dann entlassen worden.

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