Hollande räumt Probleme in Beziehung zu Trierweiler ein

26. Januar 2014 - 19:22 Uhr

Präsident: "Schmerzhafte Momente" mit Valérie

Mit Spannung hatte Frankreich auf den ersten Auftritt von Präsident François Hollande (59) nach Bekanntwerden von dessen angeblicher Affäre gewartet. Bei der dritten großen Pressekonferenz seiner Amtszeit in Paris räumte der Sozialist Probleme in der Beziehung mit seiner Lebenspartnerin Valérie Trierweiler (48) ein, will sich vorerst aber nicht zu Zukunftsperspektiven äußern. Er werde die Situation vor seinem Staatsbesuch in den USA am 11. Februar klären, sagte Hollande auf die Frage, ob Trierweiler noch die französische Première Dame sei.

Hollandes Affäre
Frankreichs Präsident Hollande ließ offen, ob seine Beziehung mit Valérie Trierweiler eine Zukunft hat.
© REUTERS, POOL

Er und Trierweiler durchlebten derzeit "schmerzhafte Momente". Dies sei allerdings eine private Angelegenheit. "Jeder kann im Privatleben schwere Zeiten durchmachen", sagte Hollande vor Hunderten Journalisten aus aller Welt.

Das französische Klatschmagazin 'Closer' hatte am Freitag ausführlich über eine Affäre des 59 Jahre alten Staatschefs mit der 41-jährigen Schauspielerin Julie Gayet berichtet. Hollandes offizielle Lebensgefährtin Trierweiler wird seit dem gleichen Tag in einem Krankenhaus behandelt. "Sie muss nach dem Schock, den sie erlitten hat, wieder Kräfte sammeln", hieß es aus ihrem Umfeld im Präsidentenpalast.

"Er hat entschieden, seine Frau zu verlassen"

Trierweiler soll bereit sein, Hollande zu vergeben, wenn dieser privat und öffentlich bekannt gibt, dass die Affäre mit Gayet beendet sei. Doch ein Vertrauter Hollandes glaubt laut Tageszeitung 'Le Parisien' nicht, dass dies das Paar wieder zusammenbringen wird. "Er hat entschieden, seine Frau zu verlassen. Doch wegen ihrer Einlieferung ins Krankenhaus hat er es verschoben", zitiert das Blatt den Informanten.

Offiziell ist Hollande seit 2010 mit der Journalistin Trierweiler zusammen. Sie begleitete den Präsidenten unter anderem bei Staatsbesuchen. Es wurde bislang auch erwartet, dass sie am 11. Februar mit Hollande zu einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama in die USA reist.