Um Sohn nach Fußballclub zu benennen

Holländer schickt Frau zur Geburt nach Belgien

Auch der ältere Sohn ist bereits bekannt
© Imago Sportfotodienst

15. Januar 2020 - 18:46 Uhr

Verrückte Geschichte im niederländischen Radio

Eine verrückte Geschichte aus den Niederlanden schwappt nach Deutschland. In der Radioshow "Mattie & Marieke" auf "Q-Music" wurden die Zuhörer nach den Namen ihrer Kinder und der Geschichte hinter diesen gefragt. Prompt meldete sich ein Hörer - und lieferte eine weitere kuriose Anekdote aus dem Reich der Fanliebe...

Mann schickte Frau zur Geburt nach Belgien

Bryan Feyenoord lautet der Name des Sprösslings. Eine Anlehnung an den Lieblingsclub des Papas – den holländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam. Der Weg zu dem Namen war jedoch nicht gerade einfach, wie der Vater in der Radiosendung berichtet: "Es gab einige Probleme. Die Niederlande verbieten solche Namen, von daher musste meine (jetzige, Anm.d.Red.) Ex-Frau zum Gebären nach Belgien fahren, dort konnte man ihn Feyenoord nennen."

Auf die Frage, warum er seinen Sohn nicht - wie viele andere Feyenoord-Anhänger - nach einem Spieler benannte, fand er eine plausible Antwort: "Als mein Sohn geboren wurde, spielte Leonardo Santiago bei Feyenoord und viele Leute, die ich kannte, benannten ihren Sohn nach ihm. Was passierte? Der Spieler wechselte. Nur die Söhne heißen immer noch so, verstehen Sie? In diesem Moment dachte ich mir. Das wird mir nicht passieren."

Auch der andere Sohn ein bekanntes Gesicht

Auch der ältere Bruder des kleinen Bryan ist durch die Fanliebe des Vaters schon in die Öffentlichkeit gelangt. "Mein ältester Sohn ist dieser berühmte junge Mann mit dem ausgestreckten Mittelfinger auf dem Foto (Bild ganz oben, Anm.d.Red.). Das hat ja fast jeder gesehen."

Man kann nur hoffen, dass sich auch die Söhne so sehr mit dem Club identifizieren wie ihr alter Herr.