Hohe Benzinpreise trotz niedrigem Ölpreis: Deshalb ist das Tanken im Norden so günstig

05. November 2018 - 8:39 Uhr

Im Süden Deutschlands ist der Sprit am teuersten

Autofahrer, aufgepasst! Die Benzinpreise steigen wieder - trotz des niedrigen Ölpreises. Das hat verschiedene Ursachen. Vor allem ist es derzeit sehr aufwendig, das Benzin von Norden nach Süden zu transportieren. Mehr dazu sehen Sie in unserem Video - darin verraten wir Ihnen auch, um wie viel Uhr Sie am besten tanken.

US-Sanktionen gegen Iran könnten die Benzinpreise weiter steigen lassen

Der Sommer in Deutschland war einfach großartig. Hitze, Sonnenschein, Urlaubs-Feeling. Das wird den Autofahrern jetzt allerdings zum Verhängnis. Wegen des niedrigen Wasserpegels, unter anderem im Rhein, ist der Transport von Öl richtig teuer geworden. Verbraucher hierzulande könnten froh sein, "wenn sich trotz der äußerst günstigen Vorgaben vom Weltmarkt überhaupt Preissenkungen bei den hiesigen Heizölpreisen durchsetzen können", schreibt das Vergleichsportal Heizoel24.

Damit ist gemeint, dass der Ölpreis an den Weltmärkten momentan sehr niedrig ist. Das könnte sich bald ändern - und zwar wegen der politischen Streitigkeiten zwischen den USA und Iran. Am Montag (5.11.) will US-Präsident Donald Trump die laufenden Sanktionen gegen den Öl-Staat verstärken. Dieses Mal will er besonders die Ölwirtschaft angreifen. Das könnte sich durchaus auf unsere Spritpreise in Deutschland auswirken.

Tanken Sie vor 17 Uhr, aber nach 19 Uhr!

Generell ist der niedrige Wasserpegel hier aber unser größtes Problem. Angesichts der stabilen Wettervorhersagen sei nicht damit zu rechnen, dass "der Heizölmarkt noch vor Weihnachten dreht", heißt es bei Heizoel24 weiter.

Für die Menschen, die im Norden wohnen, ist das nicht besonders schlimm. Dort kostet der Liter Heizöl derzeit mehr als 20 Cent weniger als im Süden Deutschlands.