Höhlendrama nimmt glückliches Ende – deutsche Urlauber aus Österreichs tiefster Höhle geborgen

29. August 2013 - 18:34 Uhr

Eingeschlossen in der größten wasserführenden Höhle Europas

Sie wollten die Lamprechtshöhle erkunden und durchlebten Stunden der Angst: 26 Menschen, die in Österreichs tiefster Höhle mehrere Stunden eingeschlossen waren, wurden unverletzt geborgen.

Höhlendrama Deutsche gerettet Lammprechtshöhle
Heftiger Regen ist für 26 deutsche Urlauber zur Falle geworden, sie saßen stundenlang in der Lamprechtshöhle fest.
© dpa, Michael Kroell

Wegen starker Regenfälle war das Wasser beim Ein- und Ausgang so stark angestiegen, dass die Gruppe die Höhle im Salzburger Pinzgau nicht mehr verlassen konnten. Über vier Stunden waren die 26 Urlauber in der Tiefe des Bergs gefangen, während der Wasserpegel in der Höhle immer weiter bis zur Decke stieg. Dennoch: Panik sei nicht aufgekommen, berichten sie.

Als das Wasser zurückging, konnten die Urlauber aus Deutschland problemlos geborgen werden. Sie wurden nach ihrer Rettung mit Tee und Wärmepaketen versorgt.

Die Lamprechtshöhle ist mit ihrem 50 Kilometer langen System die größte wasserführende Höhle Europas.