Hochwasser in Russland: Putin kündigt Hilfe an

12. Februar 2016 - 19:06 Uhr

Kremlchef Putin hat bei einem Besuch in der Hochwasserregion im Fernen Osten Russlands schnelle Hilfe für geschädigte Familien, Kommunen und Unternehmen angekündigt. Allein in der Landwirtschaft haben die schlimmsten Überschwemmungen seit 120 Jahren in dem Gebiet Schäden von mindestens 250 Millionen Euro angerichtet. Naturkatastrophen werde es leider immer wieder geben, sagte Putin. "Aber was uns nicht tötet, macht uns stärker", betonte er.

In der Region nahe der Grenze zu China hätten rund 25.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, darunter 7.700 Kinder, wie der Zivilschutz mitteilte. Mindestens 7.000 Häuser in mehr als 150 Orten seien überflutet. Etwa 10.000 Rettungskräfte kämpfen in dem Gebiet weiter mit schwerer Technik wie Planierraupen und mit Sandsäcken gegen das Hochwasser. Die Überschwemmungen kommen vor allem vom Dauerregen. Dadurch sind Staudämme in der Region vollgelaufen, welche nun Wasser ablassen müssen.