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Hilferuf von Mitbewohnern des getöteten Asylbewerbers

Hilferuf von Mitbewohnern des getöteten Asylbewerbers

Menschen stellen in Gedenken an den getöteten Asylbewerber Kerzen auf.
Mitbewohner des 20-jährigen Khaled, der durch Messerstiche getötet wurde, haben Angst vor weiteren Gewalttaten.
dpa, Oliver Killig

"Es ist hier in Dresden zu gefährlich, wir haben Angst"

Mit einem dringenden Hilferuf haben sich mehrere Mitbewohner des in Dresden getöteten Asylbewerbers an Stadt, Politik, Polizei und Bürger gewandt. "Wir brauchen schnelle Hilfe", hieß es in einem Schreiben. Täglich habe man mit Anfeindungen, Aggressionen und tätlichen Angriffen zu tun.

"Es ist hier in Dresden zu gefährlich, wir haben Angst", sagte Hbdelwahab, einer der Mitbewohner des 20-jährigen Khaled, dessen Leiche am 13. Januar in der Nähe seines Wohnhauses gefunden worden war. Der Flüchtling aus Eritrea starb durch Messerstiche. Motiv und Hintergrund der Tat sind noch unklar.