Hilfen für Kinos, freie Theater und Festivals

Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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09. Juli 2020 - 17:43 Uhr

Thüringen will gemeinnützigen Trägern von Kinos, Festivals, für Soziokultur oder freie Theater, deren Existenz durch die Corona-Krise bedroht ist, finanziell unter die Arme greifen. Diese Träger sollen einen Zuschuss aus dem vom Parlament beschlossenen Sondervermögen zur Bewältigung der Corona-Krise bekommen, wie die Thüringer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Der Zuschuss müsse nicht zurückgezahlt werden. "Mit der Förderung sollen die betroffenen Einrichtungen ihre Einnahmeausfälle kompensieren, die wegen der Corona-Pandemie seit Frühjahr 2020 entstanden sind", erklärte Thüringens Kulturstaatssekretärin Tina Beer.

Ein Antrag könne gestellt werden, wenn die Einnahmen einer Einrichtung nicht ausreichten, um die fortlaufenden Personal- und Sachkosten zu bezahlen. Die Höhe des Zuschusses richtet sich dabei nach der Finanzierungslücke, die sich aus den Einnahmen abzüglich der laufenden Kosten ergibt. Anträge seien bereits ab Freitag möglich, hieß es. Erstanträge müssten demnach bis Ende Juli gestellt werden.

Die Zuschüsse seien rückwirkend für den Zeitraum ab 18. März und längstens für die Dauer von vier Monaten, also bis zum 17. Juli, möglich. In Einzelfällen seien weitere Zuschüsse möglich. Für Kinos seien Zuschüsse von jeweils maximal 10.000 Euro für den Zeitraum von Juni bis August 2020 möglich. Der Zuschuss ist auf maximal 10.000 Euro je Monat und Betriebsstätte in Thüringen begrenzt.

Quelle: DPA