16. Mai 2019 - 19:11 Uhr

Lehrende der Universitäten in Marburg und Kassel sowie der Hochschule Fulda sind in diesem Jahr Träger des Hessisches Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre. Der mit insgesamt 115.000 Euro dotierte Preis wurde am Donnerstag in Frankfurt zum bereits zehnten Mal überreicht. Mit der Auszeichnung werden hervorragende Lehr- und Lernkonzepte gewürdigt - diesmal im Bereich Medizin, Sprachlehre und Kunstwissenschaft.

"Ihre Lehrkonzepte sind alle sehr praxisnah und greifen auf unterschiedliche Weise berufsrelevante, zukunftsweisende oder tagesaktuelle Fragen und Themen auf", erklärte Dorn laut Redetext. Sie eröffneten Studierenden neue Blickwinkel auf aktuelle Probleme und kombinierten den theoretischen Lernstoff mit Fragestellungen der Praxis. "So funktioniert moderne Hochschullehre", lobte Dorn.

Den mit 60.000 Euro dotierten Ersten Projektpreis erhielt ein 22-köpfiges Team der Marburger Universität für das Lehrprojekt "Klug entscheiden - sicher behandeln" zur Unterstützung von Medizinstudenten im Praktischen Jahr. Es soll auch zu mehr Patientensicherheit beitragen.

Mit 30.000 Euro dotiert ist der Zweite Projektpreis für ein Fremdsprachenlehrprojekt. Es bringt jüdische und arabische Studierende und Lehrende in Israel sowie Studierende und Lehrende aus Kassel in einem virtuellen Klassenzimmer zusammen und bereitet auf den Schulalltag in Klassenzimmern mit Schülern mit ganz unterschiedlichem Hintergrund vor.

Ein Projekt der Kunsthochschule Kassel, das mit Hilfe virtueller Realität Kunstausstellungen nachbaut, erhält 15.000 Euro. Außerdem gibt es 10.000 Euro für die studentische Initiative "IntTIME" an der Hochschule Fulda zur Betreuung internationaler Studierender.

Quelle: DPA