Hessische Kinos können Soforthilfe beantragen

24. April 2020 - 13:01 Uhr

Die hessische Filmförderung stellt für die Kinos im Land wegen der Corona-Krise 500.000 Euro zusätzliche Soforthilfe bereit. "Durch die Pandemie werden die Kinos vor ganz besondere Herausforderungen gestellt", sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. "Wir alle merken, wie uns das vielfältige Kulturangebot in diesen Zeiten fehlt und wünschen uns, dass wir bald wieder Museen, Theater, Konzerte und auch Kinos besuchen können."

Die Hessenfilm-Soforthilfe umfasst nach Angaben der Ministerin die Unterstützung etwa für Miet- und Nebenkosten sowie Personalkosten, die nicht durch sonstige Hilfs- und Entschädigungsleistungen auf Bundes- und Länderebene aufgefangen werden. Auch Marketingmaßnahmen, die Instandhaltung und Wartung sowie Sachkosten für IT-Systeme und Administration zählten dazu.

Antragsberechtigt sind den Angaben zufolge alle kleinen und mittleren Unternehmen sowie Neueinrichtungen von Kinobetrieben mit Sitz in Hessen. Die laufenden Kinobetriebe sollen mindestens zwei Jahre bestehen und regelmäßigen Spielbetrieb vorweisen können. Bis zum 8. Mai können die Anträge gestellt werden. Ende des Monats erfolgt dann die Entscheidung über die Förderung der Maßnahmen.

Quelle: DPA