Für die Opfer von Christchurch

Herzogin Meghan: Unplanmäßiger Auftritt aus traurigem Anlass

Prinz Harry und Herzogin Meghan gedenken der Opfer von Christchurch
Prinz Harry und die hochschwangere Herzogin Meghan vor dem Neuseeland-Haus in London
imago images / i Images, SpotOn

Herzogin Meghan unterbricht Babypause

Eigentlich hatte sich Herzogin Meghan (37) in der vergangenen Woche, nach ihrem letzten öffentlichen Termin bei einem Gottesdienst zum Commonwealth Day, in den Mutterschutz zurückgezogen. Jetzt zeigte sie sich mit Prinz Harry (37) unangekündigt in London in der Öffentlichkeit - und das aus einem traurigen Grund.

„Unser tiefstes Mitgefühl... Wir sind bei euch"

Im Oktober vergangenen Jahres waren Prinz Harry und Herzogin Meghan im Rahmen einer großen Reise in Neuseeland zu Gast und wurden dort herzlich empfangen. Nach dem schrecklichen Anschlag von Christchurch ließen es sich die beiden nicht nehmen, der Opfer vor dem Sitz der diplomatischen Vertretung Neuseelands im Vereinigten Königreich zu gedenken. Am Dienstag legte das Paar dort als emotionales Tribut Blumen nieder und schrieb stellvertretend für die ganze königliche Familie in das Kondolenzbuch: "Unser tiefstes Mitgefühl... Wir sind bei euch." Außerdem fügten sie noch den Maori-Ausdruck "aruhanui" hinzu, was so viel wie "große Liebe" bedeutet.

„Die entsetzlichen Ereignisse in Christchurch haben mich zutiefst getroffen"

Am vergangenen Freitag (15. März) wurden bei einem Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch insgesamt 50 Menschen getötet und fast ebenso viele durch die Schüsse verletzt. Ein bewaffneter Mann drang erst in die Masjid-al-Noor-Moschee in der Innenstadt von Christchurch ein und setzte seinen Anschlag dann im Linwood Islamic Centre fort.

"Die entsetzlichen Ereignisse in Christchurch haben mich zutiefst getroffen", lauteten die ersten Worte aus Queen Elizabeths II. (92) Statement. Die britische Monarchin reagierte damit auf die Ereignisse. Ihre Gedanken und Gebete sowie jene ihres Ehemanns Prinz Philip (99) seien "in dieser tragischen Zeit" bei "Familien und Freunden derjenigen, die ihr Leben verloren haben". Seit 1986 herrscht in Neuseeland eine konstitutionelle Monarchie mit Queen Elizabeth II. als Staatsoberhaupt.

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