Kein britischer Pass für Meghan

Herzogin Meghan lässt Chance auf britische Staatsbürgerschaft verstreichen

Aus Herzogin Meghan wird vorerst keine echte Britin mehr.
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09. Januar 2021 - 9:53 Uhr

Durch "Megxit" Chance auf britischen Pass verspielt

Durch ihre Ehe mit Prinz Harry (36) genießt Herzogin Meghan (39) in Großbritannien das Privileg des permanenten Aufenthaltsrechts. Eine britische Staatsbürgerschaft besitzt die US-Amerikanerin allerdings nicht - und scheint ihr Streben danach aufgegeben zu haben. Wie die "Daily Mail" berichtet, sei es Meghan seit 21. November 2020 - drei Jahre nach ihrem Umzug in das Vereinigte Königreich - gestattet, einen Antrag auf die Staatsbürgerschaft zu stellen. Aufgrund des "Megxit" würde dieser aber wohl kaum erfolgsversprechend sein.

Herzogin Meghan hat Großbritannien vorerst hinter sich gelassen

Vor 12 Monaten haben Meghan und Harry ihre Sachen gepackt und dem Vereinigten Königreich ihre Rücken zugekehrt. Deswegen gibt's keinen britischen Pass für Meghan, denn die Richtlinien des Innenministeriums besagen, dass Antragstellende mindestens drei Jahre in Großbritannien leben müssen, ehe sie sich rechtlich für einen britischen Pass qualifizieren. In diesem Zeitraum dürfen sie das Land maximal für 270 Tage verlassen. Ein Kriterium, das Meghan aufgrund etlicher Reisen sowie ihrer Umzüge nach Kanada und anschließend in ihre Heimat USA nicht erfüllt.

Im Video wird ein Grund dafür deutlich, dass Herzogin Meghan das Vereinigte Königreich hinter sich gelassen hat

Keine Sonderbehandlung

Somit scheint sich Meghan seit ihrer Hochzeit mit Harry im Mai 2018 umentschieden zu haben, denn damals hieß es noch, dass die 39-Jährige eine britische Staatsbürgerschaft anstrebe. Harrys damaliger Kommunikationssekretär Jason Knauf erklärte der BBC: "Ich kann auch sagen, dass sie die Absicht hat, britische Staatsbürgerin zu werden und den entsprechenden Prozess durchlaufen wird, von dem einige von Ihnen vielleicht wissen, dass er einige Jahre dauert."

Inzwischen hat sich das Ehepaar ein Leben in den USA aufgebaut. Dazu gehören auch ein Deal mit Streaming-Gigant Neflix, der von Harry und Meghan 2020 unterzeichnet wurde und ihnen die finanzielle Unabhängigkeit vom britischen Königshaus garantieren soll. Des Weiteren produzieren die beiden einen Podcast für Streamingdienst Spotify und engagieren sich in der eigenen gemeinnützigen Organisation "Archewell". Meghan dürfte momentan also ganz andere Dinge im Kopf haben, als einen britischen Pass.

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