Diese Details sollen erfunden sein

Herzogin Meghan klagt an: So sehr lügt die englische Presse

22. November 2019 - 11:25 Uhr

Gerüchte über Vater, Baby-Shower und Renovierung

Herzogin Meghan (38) schlägt gegen die britische Presse zurück. Im Oktober leitete sie mit Prinz Harry rechtliche Schritte gegen die britische Zeitung "Mail on Sunday" ein. Jetzt geht aus Gerichtsunterlagen, die dem "People"-Magazin vorliegen, hervor, was die verklagte Zeitung alles erfunden haben soll. Demnach sind Unwahrheiten über Meghans Babyparty in New York, über die Beziehung zu ihrem Vater und über die Renovierung von Frogmore Cottage in Windsor verbreitet worden. Welche Details über die Einrichtung des Hauses erfunden sein sollen, zeigt das Video. 

Diese Details über Meghans Babyshower stimmen nicht

Bei der Berichterstattung über die Babyparty, zu der die damals hochschwangere Herzogin im April nach New York geflogen war, stimmte demnach einiges nicht. "Unwahr und beleidigend" sei beispielsweise die Behauptung gewesen, Meghan hätte ihre Mutter bei der Party nicht mit einbezogen. Doria Ragland wurde natürlich eingeladen und Meghan bot auch an, ihre Flugtickets zu bezahlen. Ihre Mutter konnte jedoch wegen beruflicher Verpflichtungen nicht teilnehmen", heißt es in den Gerichtspapieren.

"Die Babyparty wurde von einer ihrer besten Freundinnen von der Universität organisiert und veranstaltet", schreiben die Kläger weiter. "Die fünfzehn Gäste, die daran teilnahmen, waren enge und langjährige Freunde." Mit einigen sei Meghan schon seit mehr als 20 Jahren befreundet. Stattdessen hätte es in der beklagenswerten Berichterstattung geheißen, alle Gäste kämen aus einem relativ neuen Kreis von prominenten Freunden. Außerdem soll die Babyparty nur einen winzigen Bruchteil der fälschlicherweise im Artikel angegebenen 300.000 Dollar gekostet haben.

Meghans persönlicher Brief an ihren Vater

Der emotionalste Moment für Herzogin Meghan dürfte aber wohl die Veröffentlichung eines persönlichen Briefes an ihren Vater, Thomas Makle (75) gewesen sein. Dieser sei "ohne ihre Zustimmung abgedruckt und zudem sorgfältig bearbeitet" worden, um ein bewusst ungenaues Bild von der Tochter-Vater-Beziehung zu zeichnen, heißt es in den eingereichten Dokumenten.

"Die weggelassenen oder unterdrückten Passagen des Briefes machen fast die Hälfte des eigentlichen Inhalts aus", so die Kritik. Genau diese Teile würden aber "die Fürsorge der Klägerin für ihren Vater und andere" zeigen sowie Meghans "Befürchtungen hinsichtlich der britischen Boulevardzeitungen, ihren Vater auszunutzen". 

Im Video: Harry hat Angst, dass sich „die Geschichte wiederholt“

spot on news