Zweideutige Botschaft nach "Megxit"?

Herzogin Meghan darf endlich öffentlich ihre Meinung sagen

15. Juli 2020 - 15:26 Uhr

"Stellt den Status Quo so lange in Frage, bis er zerbricht"

Meghan Markle (38) war als Teil der britischen Royals das Recht auf eine öffentliche, politische Meinung untersagt. Doch nach dem "Megxit" können ihr royale Restriktionen nichts mehr anhaben. Das bewies die 38-Jährige nun bei einer Online Konferenz im Rahmen des "Girl Up"-Gipfels der UN, wo sie ihre Stimme genutzt hat, um jungen Frauen Mut zu machen. In ihrer Rede drängt sie dazu "Machthabern Unbehagen zu bereiten" und "den Status Quo so lange in Frage zu stellen, bis er zerbricht". Aussagen, die sie so vorher niemals hätte treffen dürfen. Welchen wichtigen Rat sie den Frauen auf den Weg gibt und wieso der in Anbetracht des "Megxits" eine klare Haltung gegenüber der Queen zeigt, das sehen Sie in unserem Video.

Herzogin Meghan über den Einfluss von Online Medien

Die Herzogin von Sussex konzentriert sich in ihrer Rede auf die digitalen Medien, die auch in ihrem Leben einen starken Einfluss haben – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. So hätten Online-Medien die Macht zu bejahen und zu unterstützen, aber ebenso zu schaden. "Es wird immer negative Stimmen geben und manchmal können diese Stimmen übergroß und schmerzhaft laut erscheinen", erklärt die 38-Jährige.

Meghans und Harrys Flucht nach Amerika

Meghan kann diesen Schmerz nur zu gut nachvollziehen: Im März waren sie und Prinz Harry (35) von ihren königlichen Pflichten zurückgetreten und mit Söhnchen Archie nach Los Angeles gezogen. Fehlende Privatsphäre und stetig anhaltende kritische Kommentare sollen unter anderem daran schuld gewesen sein.

In der Videodoku "Megxit: Entscheidung aus Liebe" zeigen wir Ihnen, wie es zu dem royalen Rücktritt kommen konnte. Und hier erfahren Sie, wie das Netz auf die Schock-Nachricht reagiert hat.