Bruch mit royalen Traditionen

Herzogin Meghan: Archie sollte nicht so geboren werden wie die Kids von Kate

Herzogin Meghan und Prinz Harry mit ihrem Sohn Archie im Oktober 2019
Herzogin Meghan und Prinz Harry mit ihrem Sohn Archie im Oktober 2019
© imago images/Starface, SpotOn

18. August 2020 - 10:26 Uhr

Herzogin Meghan hatte bei Archies Geburt ihren eigenen Kopf

Bei der Geburt von Söhnchen Archie am 6. Mai 2019 brach Herzogin Meghan (39) mit einer royalen Tradition, da sie nicht wie Prinzessin Diana (1961-1997) und Herzogin Kate (38) im Lindo Wing des Krankenhauses St. Mary entband. Stattdessen kam das erste Kind von ihr und Ehemann Prinz Harry (35) in Londons Portland Hospital zur Welt. Doch um die Planung der Entbindung ranken sich bis heute etliche Gerüchte. Jetzt kommt heraus: Meghan ging von Anfang an ihren ganz eigenen Weg.

Meghan wollte eine diskrete Geburt

Laut "Hello" heißt es in einem Auszug aus der Biografie "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family", dass Herzogin Meghan im Gegensatz zu Schwägerin Herzogin Kate immer eine "diskretere Geburt" geplant habe. Bei den Geburten von Kates Kindern campierten die royalen Fans und Fotografen aus aller Welt tagelang vor dem Krankenhaus. Und Kate präsentierte sich jeweils nur wenige Stunden nach der Entbindung gut gelaunt und perfekt gestylt der Öffentlichkeit.

Meghan wollte es dagegen bei der Geburt von Archie (1) ganz anders machen. Zuerst sei sie an einer Hausgeburt interessiert gewesen und habe sich erst im letzten Trimester umentschieden, berichtet ein Insider. "Ich weiß, es gab Geschichten über eine Hausgeburt, und es war sicherlich etwas, das schon früh diskutiert wurde, aber Meghan wusste damals schon seit einigen Monaten, dass sie im Krankenhaus entbinden würde", wird die interne Quelle in der Biografie zitiert. Meghan habe bei ihrer Entscheidung vor allem Archies Wohlergehen priorisiert und sei immer nervöser geworden, je näher der Entbindungstermin rückte: "Wichtig war ihr allein, das Baby auf die sicherste Art und Weise zu bekommen."

Meghan und Harry wussten Baby-Geschlecht vor der Geburt

In der Biografie "Finding Freedom" heißt es weiter, dass Meghan und Harry das Geschlecht ihres Kindes schon vor der Geburt kannten. Bereits die Babyshower-Party im Februar 2019 sei komplett auf einen Jungen ausgerichtet gewesen. Welchen Namen der royale Nachwuchs bekommt, habe auch schon während der Schwangerschaft festgestanden. Harry und Meghan hätten sich demnach für den traditionellen Namen Archie entschieden, weil er "Stärke" und "Mut" symbolisiere. 

Noch ein weiteres Details rund um die Geburt kommt in dem viel diskutierten Buch ans Licht. Normalerweise hält sich das britische Königshaus immer bedeckt, wenn es um die errechneten Geburtstermine der royalen Babys geht. Auch bei Archie hieß es nur, dass das Kind im Frühjahr 2019 erwartet werde. Laut Biografie sollte Archie eigentlich schon am 28. April das Licht der Welt erblicken. Doch der kleine Mann ließ sich eine Woche länger Zeit.